Auf Initiative des FCSI-Vizepräsidenten Björn Grimm wurde gemeinsam mit Bernhard Fischer-Eymann, Leiter der Hotelfachschule Hamburg, in diesem Schuljahr erstmalig der Schwerpunktkurs „Go! Consulting“ aufgelegt.

Premiere beim FCSIMehr als 20 Schüler bewarben sich auf diesen Kurs, in dem sie in die Praktiken und Arbeitsweisen eines Consultants herangeführt werden sollen.
Im Gegensatz zum Angebot zahlreicher anderer Hotelfachschulen sollen die angehenden Hotelbetriebswirte nicht beratend tätig werden, sondern in das Berufsbild eines Unternehmensberaters für die Hotellerie und Gastronomie eingeführt werden, so Björn Grimm. Er freut sich über die gelungene Premiere und den großen Ansturm auf den Kurs, für den von insgesamt 26 Interessenten einige nur noch den Platz auf der Warteliste fanden.

Bild: Bernhard Fischer-Eymann / Schulleiterin Carmen Szkolaja / Björn Grimm

Gemeinsam mit hochkarätigen Dozenten aus dem Kreis des FCSI wie Götz Braake (W.I.R gewinnt), Edith Roebers (Service Experts), Katrin Eymer (Hogarat) und Tim Oberstebrink sollen die Arbeits- und Sichtweisen der Branche weitergetragen werden.  Erklärtes Ziel der Referenten ist es, den jungen Betriebswirten für ihren späteren beruflichen Weg in Hotellerie, Gastgewerbe oder Tourismus die Chancen bewusst zu machen, die sie als interne Berater innerhalb eines Unternehmens haben und die sie dann auch richtig nutzen sollten, wenn sie erst einmal die Aufstiegsqualifizierung hinter sich gelassen haben.

Nicht selten stehen hinter den neuen Arbeitgebern anspruchsvolle Hoteldirektoren, geschlossene Immobilienfonds oder private Unternehmer, die fundiert zu ihren Möglichkeiten beraten werden möchten. Das Führungsverständnis soll dahingehend sensibilisiert werden, dass es primär darum geht, auch Optionen und Möglichkeiten aufzuzeigen und nicht allein direktiv und direkt in die Umsetzung zu gehen. Grimm betont:

„Wichtig ist, zu erkennen, worin der wahre Wert eines Consultants für den Betrieb liegt – ganz gleich, ob als interner oder externer Berater.“

Die Studentinnen und Studenten fanden es „super“, insbesondere den Praxisbezug. Gleichzeit empfanden sie die Verknüpfung zu bereits Gelerntem als sehr wertvoll.

Für den FCSI Deutschland-Österreich ist die Schaffung dieses Angebotes ein Meilenstein in der nun 20jährigen Geschichte. Das Netzwerk steht zunehmend für kompetente Planungs- und Beratungsleistungen und findet in der Ausbildung des Berufsnachwuchses einen wertvollen Nährboden. Nicht zuletzt geht es auch darum, für eigenen fundierten und praxisnahen Nachwuchs zu sorgen.

Einmal mehr bestätigt die Initiative an der Hotelfachschule Hamburg den hohen Stellenwert der Nachwuchsförderung für den FCSI. Handeln statt Branchenschelte beklagen ist die Devise. Lesen Sie mehr dazu in wenigen Tagen in einem Blogbeitrag von Götz Braake.


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