Mitte der 50er Jahre geht es los mit der Erfolgsgeschichte des FCSI. Ziel sollte es sein, einheitliche Qualitätsstandards für Berater und Planer der Hospitality Industry zu schaffen. Heute sind FCSI-Consultants weltweit im Einsatz.

Mehr als 1.400 Mitglieder in 40 Ländern auf allen Kontinenten: Der FCSI, die Foodservice Consultants Society International, hat es geschafft ein internationales Netzwerk an Consultants aufzubauen. Der Verband wurde Mitte der 1950er Jahre in den USA mit dem Ziel gegründet, Qualitätsstandards für Berater und Planer des Hospitality Industry zu schaffen. 1955 war ein bewegendes Jahr diesseits und jenseits des Atlantik: Sir Winston Churchill tritt im Alter von 80 Jahren von seinem Amt als Premierminister von Großbritannien zurück. Bundeskanzler Konrad Adenauer erreicht auf seiner Moskaureise die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur Sowjetunion und die Heimkehr der letzten deutschen Kriegsgefangenen. Der argentinische Präsident Juan Peron wird durch einen Militärputsch gestürzt. Nobelpreisträger Albert Einstein verstirbt. In Montgomery, Alabama wird die Afroamerikanerin Rosa Parks verhaftet, weil sie sich weigert, ihren Sitzplatz im Bus für einen männlichen weißen Fahrgast zu räumen. Der darauffolgende Montgomery Bus Boycott wird zur Geburtsstunde der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA. Und last but not least wird von 13 Visionären am 11. Mai 1955 die Muttergesellschaft des FCSI, die Food Facilities Engineering Society (FFES) in Chicago gegründet. Bereits innerhalb des ersten Jahres verdoppelt sich die Zahl der Mitglieder. Und 1959 wird die erste Frau aufgenommen. Der Startschuss für den heutigen FCSI fällt dann im Mai 1978, als sich die bislang im Wettbewerb stehenden Institutionen FFES und ISFSC zusammenschließen.


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Das 2. Meeting nach Gründung des FFES in Chicago (Bild oben links)
Charter Meeting 4. Mai 1958 im Knickerbocker Hotel Chicago (Bild oben rechts)



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Das erste weibliche Mitglied im Kreise der Kollegen (AGM 1962 | Bild oben links)
Karl-Heinz Kreuzig Chair European Chapter 1985-1988 (im Bild oben 2. v. rechts) (Bild oben rechts)


Ausschlaggebend für die Gründung des Verbandes war insbesondere das Bedürfnis, Qualitätsstandards für Berater und Planer der Hospitality Industry zu schaffen. Denn die Bezeichnung „Consultant“ war (und ist) weltweit nicht geschützt. FCSI-Consultants sind nicht nur ausgewiesene Experten ihrer jeweiligen Fachgebiete. Die national und international aktiven Mitglieder verbindet das Ziel, im Interesse des Kunden ihr Bestes zu geben. Das Signet FCSI wird von den Mitgliedern wie ein M.B.A. hinter dem Namen geführt. Insbesondere in den USA ist die Zugehörigkeit zum FCSI eine Voraussetzung, um im Bereich Foodservice öffentliche Aufträge zu erhalten – von behördlichen Einrichtungen, Institutionen, Gefängnissen bis hin zu Flugzeugträgern und Schlachtschiffen der United States Navy.
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Im Bild: der Vorstand FCSI Europa AGM Malta 1998, aus Deutschland Wolfgang Kanid (2. von links), Gerhard Kühnel (oben Mitte).

Kreativ – kompetent – nachhaltig – professionell

Die Internationalität des Verbandes und der kontinuierliche Gedankenaustausch innerhalb des Netzwerkes beflügeln einen „FCSI-Spirit“, der ständig für neue Impulse und den Transfer von Ideen und Innovationen rund um den Globus sorgt. Die Wertschätzung, die der FCSI über alle Ländergrenzen hinweg erfährt, basiert unter anderem auf der Tatsache, dass sich jeder den gleichen Zielsetzungen und dem gleichen Standeskodex verpflichtet und händlerunabhängig agiert. Eine Aufnahme als professionelles Mitglied ist an strenge Kriterien geknüpft: umfassende berufliche Erfahrung, zwei Bürgen aus dem Kreis des FCSI und nicht zuletzt die Absolvierung einer anspruchsvollen, fachlichen Prüfung. Dazu kommt eine Verpflichtung zur kontinuierlichen Weiterbildung, über die ein jährlicher Nachweis geführt werden muss.

Der FCSI Deutschland-Österreich e. V. ist ein Garant für professionelle Beratung und Planung in allen Bereichen der Hotellerie, des Gastgewerbes und der Großverpflegung. Der Grundstein für den FCSI Deutschland wurde im Dezember 1999 gelegt. Zu einem späteren Zeitpunkt schlossen sich die Kollegen aus Österreich an.
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Der erste Vorstand des FCSI Deutschland (von links): Wolfgang Kanig, Gerhard Franzen (Gründungspräsident), Kornelius Kirsch, Hildegard Dorn-Petersen, Heiko Uelze und Erhard Trotter.

Der FCSI Deutschland-Österreich e. V. ist seither kontinuierlich gewachsen und konnte Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen gewinnen. Die Mitglieder sind Teil einer neuen, jungen Generation von Experten, die mit Leidenschaft und Überzeugung auf der Suche nach allumfassender Qualität sind und sich für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg ihrer Kunden einsetzen. Die ehrgeizige Zukunftsvision sieht vor, dass das FCSI Deutschland-Österreich-Netzwerk an jedem neuen Projekt der Hospitality Branche beteiligt ist.

Seit 2013 steht Frank Wagner als Präsident an der Spitze des Verbandes. Seine Wünsche formuliert er wie folgt: „Ich würde es begrüßen, wenn unsere Kompetenz sich immer mehr ausweiten würde. Jedes Mitglied bildet gewissermaßen ein Puzzle-Stück. Wir sind im Markt aktiv – immer nur mit den besten Leuten. Es ist gut, wenn jeder seine Stärke ausbaut, so dass sich die Profile schärfen und ein Gesamtbild entsteht.
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Zum 15jährigen freuen sich Frank Wagner und Vorstands-Vize Björn Grimm über die Erfolgsgeschichte des Verbandes mit einigen Gründungsmitgliedern (von links): Hildegard Dorn-Petersen, Kornelius Kirsch, Martina Carduck, Gerhard Franzen FFCSI, Iris Schmid, Josef Mehringer FFCSI.

Seit 2013 steht Frank Wagner als Präsident an der Spitze des Verbandes. Seine Wünsche formuliert er wie folgt: „Ich würde es begrüßen, wenn unsere Kompetenz sich immer mehr ausweiten würde. Jedes Mitglied bildet gewissermaßen ein Puzzle-Stück. Wir sind im Markt aktiv – immer nur mit den besten Leuten. Es ist gut, wenn jeder seine Stärke ausbaut, so dass sich die Profile schärfen und ein Gesamtbild entsteht.

In der Zwischenzeit haben sich die Jahrestagungen des FCSI Deutschland-Österreich vom Pflichttermin zum festen Bestandteil der Zusammenarbeit innerhalb des Verbandes entwickelt. Mit der Rekordzahl von 180 Teilnehmern in Meran wurde ein Meilenstein in der Geschichte des Verbandes gesetzt. Schon 2017 in München erreichten die Anmeldungen erstmals mehr als 100 Gäste. Wichtig ist es vor allem: die Veranstaltungen haben eine neue Qualität erreicht – vom fachlichen Gedankenaustausch bis hin zum regen Netzwerken.

Gemeinsam Spaß zu haben und zu feiern, ist seitdem ein wesentlicher Programmpunkt.

Wirkliche Highlights waren die Trabi-Tour durch Dresden …



… sowie der historische Auftritt von Frank Wagner und Björn Grimm im Stadtpalais.
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Auf einem Schloss zu jagen und zu tagen ist in jedem Fall etwas ganz Besonderes – ein WOW für die Pokemon-Jagd auf Schloss Plön, dem Präsidenten und seinem Vize mit dem sehr authentischen Auftritt.

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Sensationell  auch die Jahrestagung in München, wo wir ab dem 2. November 2017 als erste Gäste im neuen 25th Hours Hotel einzogen. Zünftig startete der FCSI mit einem Begrüßungsabend im Hofbräuhaus, den der Auftritt des Spielmannszugs ganz erheblich bereichert hat und auch auf der Straße für Aufmerksamkeit sorgte. Abgerundet wurde die Veranstaltung von einer Trendtour, gestartet auf dem Viktualienmarkt im Herzen der Stadt.

FCSI Jahrestagung München FCSI Jahrestagung München

Die Jubiläumsveranstaltung zum 20jährigen in Meran schlug alle Rekorde und wird den Teilnehmern noch viele Jahre in Erinnerung bleiben. Für das Schlusswort und gleichzeitig für den Start in eine neue Ära sorgt Patrick Hofmann, Chef von MEIKO Green und neuer Vertreter der Fördermitglieder im Vorstand. Sein Kommentar: „Ihr seid Wahnsinnige und das mit Leib und Seele! Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit, die Kreativität und das Entstandene zu konservieren und neue Wege zu beschreiten, getreu der Vision: „we share, we support, we inspire!“ In diesem Sinne: „Volle Kraft voraus!“
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