Willkommen an Bord! FCSI EAME Präsident Remko van den Graaff lädt seine gesamte Unit und gleichzeitig auch die Mitglieder des FCSI Deutschland-Österreich e.V. nach Rotterdam ein.

RemkoErstmals in der Geschichte des FCSI wird es vom 18. – 20. Oktober 2018 eine gemeinsame Veranstaltung geben. Die EAME-Division (Europa, Afrika und Mittlerer Osten) spielt eine wichtige Rolle im FCSI weltweit.

Wir sprachen mit Remko van der Graaff über seine Erwartungen an die Tagung, für die er eine ganz besondere Location ausgesucht hat: die SS Rotterdam, ein ehemaligen Kreuzfahrtschiff.

Die Verlegung der EAME-Tagung von Frühjahr 2019 auf Herbst 2018 hat uns etwas überrascht. Außerdem war eine Überschneidung mit der FCSI Jahrestagung 2018 vorprogrammiert. Was sind die Gründe?
Offen gesagt wollten wir Struktur für unsere Aktivitäten schaffen. Bislang fanden die HOST in Mailand und die im zweijährigen Turnus stattfindende FCSI EAME Convention immer im gleichen Kalenderjahr statt. Das sind zwei große Events, die man erst einmal stemmen muss. Wenn wir jetzt die EAME-Tagung vorziehen, verteilen sich die beiden Veranstaltungen auf zwei Jahre und jeder kann entscheiden, war für ihn wichtig ist.

Wie lautet das zentrale Thema der Tagung?
Ganz einfach: The Future of Food & Hospitality. Es reicht nicht mehr aus, dass wir uns mit dem hier und heute beschäftigen. Die Zukunft der gastgebenden Branche hat längst begonnen und wir müssen uns mit ihr aktiv beschäftigen. Zwei Aspekte sind für mich dabei wichtig: die nächsten Generationen, denn sie sind die Zukunft und finden einen berechtigten Platz im Programm. Aber auch an den Herausforderungen der Digitalisierung kommen wir nicht vorbei. Nachhaltigkeit und die Vermeidung von Essensverschwendung werden ebenfalls einen Part im Programm spielen.

Wie sieht es aus – wird es bei diesem Kongress interaktive Momente geben? 
Ja, ganz bestimmt! Zum einen wird mit 150 – 200 Teilnehmern das größte Speed Networking stattfinden, das der FCSI je organisiert hat. Ich sehe das als tolle Chance, dass sich FCSI Berater und Planer sowie unsere Corporate Members besser kennenlernen und austauschen. Und dann gibt es am Samstagnachmittag eine ganz besondere INSPIRATION TOUR durch Rotterdam. Die Stadt ist hip und trendy, und wir werden jede Menge interessanter Food & Beverage-Konzepte auf unserer Tour erleben.

Worin wird sich die Konferenz von der EAME-Tagung vor 2 Jahren in Wien unterscheiden?
Erst einmal tagen wir auf einer ganz besonderen Location – einem ehemaligen Kreuzfahrtschiff, das im Hafen von Rotterdam liegt.

Wir werden auf der SS Rotterdam auch wohnen. Damit bietet das Schiff ein perfektes Umfeld, in dem man sich oftmals begegnet und Gelegenheit findet, sich auszutauschen. Mit anderen Worten: der perfekte Hotspot zum Netzwerken. Neu ist auch, dass wir auf ein klassisches Gala-Dinner verzichten und stattdessen am Abend auf dem Schiff ein Walking Dinner anbieten. Damit steht die Begegnung von Menschen, die Begegnung von FCSI-Mitgliedern, ganz klar im Focus unserer Intentionen.

Freuen Sie sich, dass sich der FCSI Deutschland-Österreich entschieden hat, die Tagung in Rotterdam gemeinsam mit FCSI EAME zu organisieren?
Ich bin sehr dankbar, denn das ist eine perfekte Lösung. Andernfalls hätten sich unsere Veranstaltungen im Oktober und November 2018 Konkurrenz gemacht. Jetzt denken wir zukunftsorientiert und ziehen an einem Strang. Und damit wären wir wieder beim Thema, nämlich der Zukunft der gastgebenden Industrie.

Vielen Dank für das Interview, Remko!